SSV Königsförde II - TSV Groß Berkel

Für beide Mannschaften verlief die Saison insgesamt sehr erfreulich, aber letzten Endes sind die größten Entscheidungen in der Tabelle schon gefällt worden. „Uns wurmt natürlich die mehr als unglückliche Hinspiel-Niederlage, bei der wir uns ein wenig benachteiligt fühlten und fast eine Stunde in Unterzahl spielend durchaus Siegchancen hatten", erklärt SSV-Sprecher Oliver Meyer. „Wir treffen auf eine körperlich robuste und zweikampfstarke Mannschaft. Ziel ist es aber, unsere mittlerweile nur noch mittelmäßige Heimbilanz aufzubessern", stellt Meyer klar. „Dazu müssen wir eine genauso starke Leistung wie in Emmerthal bringen, wo wir uns endlich wieder als verschworene Einheit präsentiert haben. Dort passte die Mischung aus Zweikampfstärke und spielerischen Akzenten sehr gut.

Ich hoffe, dass wir den Schwung aus diesem wirklich guten Auftritt mit in das erste von drei Derbys nehmen können." Verzichten muss Königsförde definitiv auf Blaha und Borchardt. Der Einsatz von LoCicero ist noch fraglich. „Es wird Zeit auch auf Gegnersplatz zu Siegen", fordert TSV-Sprecher Alexander Zenker. „Es wird auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit auf uns zukommen, da die Königsförder über einen wirklich breiten, jungen und ausgeglichen Kader verfügen." Das Torverhältnis der Gastgeber weist auf eine stabile Defensive hin. „Bei der Mission „Derby-Sieg“ werden uns wieder einige Spieler fehlen, obwohl sich das Lazarett langsam lichtet. So kehren Schwiegmann, Fischer und Öczan in den Kader zurück, damit haben wir vor Allem im Defensivbereich mehr Optionen", so Zenker.