TSV Großenwieden - TSV Groß Berkel

Großenwieden will zu Hause ungeschlagen bleiben

Zwar haben wir es in der Vorwoche verpasst, uns etwas von den Verfolgern abzusetzen. Durch Rehers Niederlage bleibt die Situation an der Tabellenspitze jedoch unverändert. Vielmehr gilt es volle Konzentration der nächsten Herausforderung zu widmen. Denn zum Auftakt unseres schweren Restprogramms erwarten wir mit Groß Berkel eine der beiden Mannschaften, die uns bisher überhaupt bezwingen konnten“, warnt Großenwiedens Trainer Matthias Spiess. „Die Fehler aus dem Hinspiel wiederholen sich momentan leider auch bei unseren Auftritten im heimischen Weserstadion. Zwar sind wir vor eigenem Publikum weiterhin ungeschlagen, aber wir verschlafen regelmäßig die Anfangsphase und müssen dann folgerichtig, wie zuletzt gegen Afferde, einem Rückstand hinterherlaufen.

Doch wie sich unsere Mannschaft dann präsentiert hat, als sie durch Leidenschaft und Siegeswillen in doppelter Unterzahl noch den Punkt erkämpft hat, war mehr als beeindruckend und gibt nicht nur Hoffnung für die Revanche gegen Groß Berkel sondern auch Zuversicht für die schweren Aufgaben auf dem Weg zur Meisterschaft“, zeigt sich Spiess optimistisch. Neben Steffen Pape, der berufsbedingt ausfällt, müssen die Gastgeber weiterhin auf den langzeitverletzten Albert Sobol verzichten. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Konrad Schäfer und Tuncay Yalcin. Torwart Bastian Glau steht nach seiner Genesung wieder im Kader.

Die Gäste haben mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen und müssen auf zehn Spieler verzichten. „Trotzdem werden wir elf Akteure auf dem Platz haben, die einerseits ganz gut kicken können und andererseits das nötige Zweikampfverhalten aufbringen werden, um in Großenwieden bestehen zu können. Das wird auch zwingend erforderlich, denn wir spielen gegen den zu Hause (noch) unbesiegten Tabellenführer. Früher hieß es, die kommen über den Kampf zum Spiel, aktuell spielen die aber auch einen guten Ball, schnell und präzise nach vorn auf die pfeilschnellen Spitzen. Genau diese Zuspiele müssen wir unterbinden und hoffen, durch mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolg zu kommen. Dass der Tabellenführer nicht immer souverän aussieht, hat das letzte Spiel gezeigt“, rechnet sich Groß Berkels Sprecher Alexander Zenker durchaus etwas aus.