TSV Germania Reher - TSV Groß Berkel

Nächstes Spitzenspiel: Reher erwartet Groß Berkel

Rügge: „Wieder den gleichen Siegeswillen ausstrahlen“ / Gäste müssen im Derby auf viele Spieler verzichten

Ohne Dennis Hubel, Marc Wilgeroth, Marcel Nitsche (alle verletzt) und Philipp Engel (Urlaub) bestreitet Germania Reher gegen Groß Berkel das nächste Spitzenspiel. „Wenn wir an die Leistung aus dem Fischbeck-Spiel anknüpfen können, haben wir gute Chancen die drei Punkte in Reher zu behalten. Wir müssen wieder in der Defensive ganz stark und hellwach sein, damit nicht noch einmal so ein Debakel wie im Hinspiel passiert“, erinnert sich Rehers Spielertrainer Tobias Rügge ungern an das 5:5 zurück. „Wir müssen wieder den gleichen Siegeswillen ausstrahlen wie am Sonntag. Das war eine Top-Mannschaftsleistung. Doch der Sieg würde nichts bringen, wenn wir jetzt auf heimischen Platz Punkte liegenlassen. Es sind alle Spieler gefragt, um den Kampf anzunehmen“, erklärt Rügge.

Personell sieht es bei den in den Reihen der Gäste alles andere als gut aus. Aus unterschiedlichen Gründen werden Merten, Carstaedt, Bolat, Kurschat, Garvens und Zenker nicht zur Verfügung stehen. Hinter den Einsätzen von Adzic, Abou-Moulig, Niehus und Schwiegmann stehen noch Fragezeichen. Trotz der vielen Ausfälle steht Trainer Kai Steding ein schlagkräftiges Team zur Verfügung. „Das einzig Gute an dem Spiel unter der Woche ist die kurze Anreise: Es ist Derby-Zeit und wir spielen gegen einen Meisterschaftsfavoriten. Wir müssen als Mannschaft die Kreise von Rehers Spielertrainer eingrenzen und die Zuspiele in die Spitze verhindern.

Hinzu wird es notwendig sein, die Zweikämpfe im Mittelfeld erfolgreich zu bestreiten“, kennt Groß Berkels Sprecher Alexander Zenker den Schlüssel zum Erfolg.„Reher zeigt Spiel für Spiel, dass man durch harte Zweikampfführung durchaus erfolgreich sein kann. Dem müssen wir entgegenwirken und nicht versuchen, jede Situation spielerisch lösen zu wollen. Zwar haben wir in der Vergangenheit wenig Punkte in Reher geholt, werden aber alles daransetzten, das Ergebnis diesmal anders zu gestalten“, so Zenker abschließend.