TSV Groß Berkel - TSV Germania Reher

„Nach Aerzen II treffen wir gleich auf den nächsten Titelfavoriten“, meint Groß Berkels Coach Kai Steding. Die Hummetaler müssen im zweiten Derby auf Mirko Adzic und Eugen Farmanbekow (beide Urlaub) verzichten. „Die Spiele unter der Woche sind immer sehr blöd. Ich erwarte eine hohe Konzentration von der Mannschaft. Es ist für uns eins der leichtesten Spiele der Saison“, erklärt Steding vor dem Nachbarschafts-Duell.

„Wir werden Reher auf jeden Fall Paroli bieten. Wenn wir eine ähnlich engagierte Leistung wie gegen Aerzen zeigen, dann ist etwas möglich“, spekuliert Steding auf Zählbares. Die Germanen reisen nach dem Auftakt-Remis in Emmerthal zuversichtlich nach Groß Berkel. „Wir freuen uns auf das Spiel in Groß Berkel. Der Rasenplatz ist immer in einem guten Zustand. Ich sehe als Trainer höhere Gewinnchancen auf dem Rasen, als auf dem Aschenplatz, da der Ball dort ganz anders läuft“, fiebert Rehers Spielertrainer Tobias Rügge dem Anpfiff entgegen. „Ich gehe von einer sehr defensiv eingestellten Mannschaft aus, die auf ihre Konter lauern wird.

Und genau an dem Punkt ist die Mannschaft brandgefährlich. Das haben wir im Rückspiel der vergangenen Saison zu spüren bekommen. Wir werden eine hohe Passgenauigkeit und Laufbereitschaft an den Tag legen müssen, um die drei Punkte nach Reher zu entführen“, kennt Rügge den Schlüssel zum Erfolg. Andreas Schirmag (beruflich verhindert), Tobias Beissner (verletzt) und Marcel Nitsche (privat verhindert) können dabei nicht mitwirken. Dafür ist der zuletzt fehlenden Tim Haasler wieder dabei.